POLiS
Exzellenzcluster POLiS - Post-Lithium Storage
Der Exzellenzcluster POLiS (Post Lithium Storage) hat sich im Wettbewerb erneut durchgesetzt und wird ab 2026 für weitere sieben Jahre gefördert. Bereits seit 2018 forschen bei POLiS Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zu innovativen Batteriematerialien und Speichertechnologien. In der neuen Förderperiode von 2026 bis 2032 widmen sich die Forschenden der Realisierung von Vollzellen und den Wechselwirkungen zwischen den Batteriekomponenten entlang der ganzen Zelle.
Bereits in der ersten Förderperiode entwickelte der Exzellenzcluster POLiS die erforderlichen neuen Batteriematerialien und Technologiekonzepte für eine leistungsfähige und nachhaltige Speicherung elektrischer Energie. Wir haben nachhaltige Alternativen identifiziert, die nicht mehr auf Lithium sowie weiteren kritischen Materialien angewiesen sind: Wir erforschen Batterien auf Basis von Natrium, Magnesium, Calcium, Aluminium und Chlorid-Ionen. Diese sogenannten Post-Lithium-Batterien haben das Potenzial mehr Energie zu speichern, sicherer zu sein und bieten eine kostengünstigere, langfristige Option für Massenanwendungen wie stationäre und mobile elektrochemische Speicher.
Mit diesem Konzept haben sich das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Ulm, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoffforschung Baden-Württemberg (ZSW) und die Justus Liebig Universität Gießen (JLU) bereits in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern 2018 - als einziger deutscher Exzellenzcluster für die Batterieforschung - durchgesetzt.
POLiS ist zudem in das 2018 von KIT, Universität Ulm und ZSW gegründete Center for Electrochemical Energy Storage Ulm & Karlsruhe (CELEST) eingebettet. CELEST-Mitglieder forschen in allen Bereichen der elektrochemischen Energiespeicherung und decken von der Grundlagenforschung bis zum Technologietransfer die gesamte Forschungs- und Entwicklungskette ab. Mit seinen aktuell 55 Mitgliedern, welche aus über 30 Instituten an den beiden Standorten Ulm und Karlsruhe stammen stellt CELEST eine der größten Forschungsplattformen zu dieser Thematik dar.
Laila Tkotz | KIT