Veröffentlicht am 7. Juni 2026
CATL hat den bisher größten Natrium-Ionen-Auftrag der Batteriewelt angekündigt: 60 Gigawattstunden in drei Jahren. Gleichzeitig soll Anfang 2026 das erste Serien-E-Auto mit Natrium-Ionen-Batterie vom Band fahren. Ist das der Beginn eines echten Durchbruchs – oder wird die Technologie vor allem in bestimmten Nischen stark? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Christoph Neef vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI über den Stand der Natrium-Ionen-Batterie. Es geht um CATLs Strategie, den Vergleich mit Lithium-Ionen- und LFP-Batterien, mögliche Kostenvorteile, Anwendungen in Großspeichern und E-Autos sowie die Frage, welche Rolle Europa in dieser Entwicklung spielen kann. Wir diskutieren unter anderem:
- Warum China massiv auf Natrium-Ionen-Batterien setzt
- Welche Bedeutung der 60-GWh-Auftrag für stationäre Speicher hat
- Ob Natrium-Ionen-Batterien Lithium-Ionen-Batterien wirklich ersetzen können
- Warum der Kostenvorteil noch nicht automatisch garantiert ist
- Welche Chancen es für Europa gibt – von Souveränität bis Spezialanwendungen
- Wo Natrium-Ionen-Batterien besonders interessant sein könnten, etwa bei niedrigen Temperaturen Ist das der „DeepSeek-Moment“ der Batteriebranche? Oder bleibt Natrium-Ion vorerst eine Ergänzung zu Lithium-Ion?