Wieso Deutschland keine Akkus bauen kann
Veröffentlicht am 28. Juni 2026
Deutschland diskutiert über hohe Strompreise, Netzausbau und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie. Gleichzeitig nutzen viele Unternehmen einen naheliegenden Hebel bislang kaum um diese Probleme zu meistern: Gewerbe- bzw. Industriespeicher. Während in einigen Branchen offenbar regelrechte Jubelstimmung herrscht, bleiben andere Firmen vorerst skeptisch.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum in Deutschland bislang so wenige Firmen auf große Batteriespeicher setzen (insg. 1,5 GWh), obwohl sie helfen können, Lastspitzen zu kappen, Netzentgelte zu senken, PV-Strom besser zu nutzen und Ladeinfrastruktur für E-Autos wirtschaftlicher zu betreiben.
Unsere Gäste sind Franz-Josef Feilmeier und Stefan Feilmeier von Fenecon. Gemeinsam klären wir, warum Gewerbespeicher lange als zu teuer galten, weshalb sich das gerade ändert – und warum Batteriespeicher für Mittelstand, Industrie, Ladeparks und die Energiewende immer wichtiger werden.
Unsere Gäste sind sich einig:
- Deutschland steht bei Gewerbe- und Industriespeichern noch ganz am Anfang. Die bisherigen 1,5 GWh an deutschen Gewerbespeichern werden bald weit übertroffen werden.
- Natrium-Ionen-Akkus kommen auch nach Deutschland!
- Batteriespeicher können den Netzausbau vermeiden oder zumindest verzögern.
- E-Auto-Akkus eignen sich hervorragend für den stationären Gebrauch.
Die zentrale Frage dieser Podcast-Episode: Verschläft die deutsche Industrie den Speicher-Boom – oder erwacht gerade ein schlafender Riese mit irrem Wachstumspotenzial?