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Humboldt-Forschungs- stipendium für Liping Wang

Dr. Liping Wang wird mit einem der rund 500 im Jahr vergebenen Alexander von Humboldt-Forschungsstipendien für Postdoktoranden für zwei Jahre im Exzellenzcluster unter der Leitung von Prof. Maximilian Fichtner forschen. Der Schwerpunkt ihrer Forschung liegt dabei auf Kathodenmaterialien für wiederaufladbare Magnesium-Schwefel-Batterien sowie auf Gel-Polymerelektrolyten für wiederaufladbare Magnesium-Batterien. Magnesium-Schwefel-Batterien sind theoretisch sichere und äußerst kostengünstige Batterien, die bei gleicher Kapazität kaum schwerer, jedoch deutlich kleiner sind als Lithium-Ionen-Batterien. Zudem kommen Magnesium und Schwefel häufig in der Natur vor und sind daher deutlich nachhaltiger als Lithium. Die Technologie steckt jedoch noch in ihren Kinderschuhen.

Liping Wang absolvierte ihren Master und PhD an der renommierten Chinese Academy of Sciences, bevor sie 2018 als Austausch-Studentin in die Forschungsgruppe von Maximilian Fichtner am Helmholtz-Institut Ulm (HIU) wechselte. 2019 trat sie schließlich eine Postdoc-Stelle bei POLiS und am HIU an.

Das renommierte Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden wird an überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland vergeben, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen und ihre Promotion vor nicht mehr als vier Jahren abgeschlossen haben. Ein Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung ist sehr begehrt, denn es führt häufig zu einer Karriere in der Wissenschaft. Vier von fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erreichen innerhalb von 20 Jahren nach ihrem Forschungsaufenthalt in Deutschland eine Vollprofessur, besagt eine Studie der Stiftung.

 

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